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Freitag, 7. Oktober 2016

Wie sich der Redaktionsprozess für Corporate Blogs & Co. strukturieren lässt

Ob Corporate Blog, Themenportal oder Online-Magazin – wenn Unternehmen über hauseigene Medien regelmäßig bzw. periodisch Beiträge veröffentlichen und damit erfolgreich sein wollen, dann müssen ihre Teams über grundlegende journalistische Skills verfügen. Und zwar nicht nur in puncto Inhaltserstellung, sondern auch hinsichtlich des übergreifenden redaktionellen Workflows. Hierzu ist eine gut durchdachte und wirkungsvolle Ablauforganisation erforderlich, die neben klar definierten Strukturen und Prozessen auch agile Momente beinhalten sollte.

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Montag, 9. November 2015

Ein bisschen Spaß muss sein – drei Wahrheiten über Humor in Blogs

Leider wirken manche Blogs so, als habe man ihnen mit einer Art Exorzismus jeglichen Humor ausgetrieben. Kein Sprachwitz, keine gewagten Metaphern, kein verschmitztes Storytelling. Nichts was einen zwischendurch mal kurz schmunzeln oder auflachen lässt. Vor allem Fachblogs haben da noch viel Luft nach oben. Das macht sie inhaltlich zwar nicht schlechter – ihr Unterhaltungswert liegt damit jedoch deutlich unter Normalnull. Schade eigentlich. Zumal etwas Humor, sofern er wohldosiert ist, Blogbeiträge erheblich aufwerten kann, ohne ihnen gleich die fachliche Qualität und Ernsthaftigkeit zu nehmen. Sie werden dadurch lesbarer, und darüber dürfte sich hinterher wohl kaum jemand beschweren.

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Donnerstag, 2. Juli 2015

Weniger Content, mehr Qualität!

Die globale Content-Produktionsmaschinerie läuft auf Hochtouren – dadurch gelangen auch immer mehr inflationäre Inhalte ins Web. Aus Zielgruppensicht ist deren Nutzen wohl eher überschaubar. Insbesondere allzu zwanghaftes fachliches Bloggen kann dabei immens nerven, wenn in den Beiträgen nichts wirklich Neues gesagt wird. Ein Plädoyer für mehr Qualitätscontent.

Freitag, 10. April 2015

Warum ein Unternehmensimage (möglichst) authentisch sein sollte

Das Corporate Image eines Unternehmens ist ein zentrales Strategieelement der Unternehmenskommunikation. Die Arbeit daran ist oft wie eine Operation am offenen Herzen. Umso sorgfältiger sollten Unternehmen vorgehen, wenn es darum geht, ein stimmiges und überzeugendes Bild ihrer selbst in die Köpfe ihrer Stakeholder zu projizieren. Denn sie werden daran gemessen. 

Dienstag, 28. Oktober 2014

Corporate Blogs als Instrument des Wissensmanagements

Die Möglichkeiten und Chancen von Unternehmensblogs werden hierzulande nicht nur arg unterschätzt, sondern ein wichtiger Teilaspekt fällt dabei meist sogar komplett unter den Tisch: der anbieterseitige Mehrwert durch die kontinuierliche Aktualisierung und Erweiterung des eigenen Fachwissens. Ein wohlmeinender Weckruf.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Was bedeutet "Mehrwert" im Content Marketing?

Content Marketing ist ohne den Schlüsselbegriff "Mehrwert" überhaupt nicht denkbar. Jedoch zahlt sich die Investition in die Planung, Produktion und Promotion hochwertiger Inhalte mit Zielgruppen-Zusatznutzen erst auf Dauer für Unternehmen aus. Denn hier geht es um den sukzessiven Aufbau auf Vertrauen basierter, langfristiger Beziehungen. Der Mehrwert fungiert dabei als "Kuppler" und soll zukünftige Leads anbahnen. Ein Beitrag über die Rolle des Mehrwerts im Content Marketing.

Freitag, 10. Oktober 2014

Webseiten: Zehn zielführende Tipps für Unternehmen

Unternehmenswebseiten sind auch in Zeiten von Facebook & Co. unverzichtbare Kommunikationsinstrumente – wenn sie über eine entsprechende Reichweite verfügen. Um Zielgruppen hierhin zu lotsen, müssen jedoch viele Voraussetzungen erfüllt sein. Einige der wichtigsten davon werden in diesem Beitrag vorgestellt und kurz erläutert.

Mittwoch, 10. September 2014

Imagebildung per Corporate Blogging

In Deutschland werden die Möglichkeiten von Unternehmensblogs noch längst nicht angemessen ausgeschöpft. Neben strategischen Fehlern wird dabei auch oft übersehen, dass Corporate Blogs als ergänzendes Instrument der Unternehmenskommunikation bestens zum Auf- und Ausbau eines unverwechselbaren Unternehmensimages geeignet sind. Da dies über den reinen Marketingzweck hinausgeht, ist hier ganz klar die PR in der Pflicht.

Mittwoch, 20. August 2014

Wovon wir reden, wenn wir von Content reden

In der Unternehmenskommunikation ist Content derzeit so etwas wie ein Zauberwort. Aus Sicht des Inhaltsanbieters bringt dieser aber nur dann wirklich was, wenn er an die Unternehmensziele gekoppelt ist. Sonst geht der Schuss ins Leere. Ein wie immer etwas eigenwilliger Beitrag über das Wesen von Content, Katzenfotos und fiktive Reifenhersteller im falschen Film.

Dienstag, 5. August 2014

Was KMU über PR, Marketing und Content Marketing wissen sollten

Hochfrequentes Content Marketing lässt sich nicht für "kleines Geld" realisieren. So viel ist klar. Doch was tun, wenn gerade bei KMU die Budgets eher begrenzt sind und weder für neue Mitarbeiter noch für Agentur-Beauftragungen reichen? Wählt man dann besser einen PR- oder einen Marketing-Freelancer, um so überhaupt erst einmal auf niedrigem (quantitativen) Niveau starten zu können …? Eine kleine Orientierungshilfe für Überfragte.


"Was sollen wir jetzt eigentlich machen: Public Relations, Content Marketing oder gar Content PR …?" Nicht wenige kleine und mittelständische Unternehmen sind schon mit der Fragestellung überfordert. Kein Wunder, denn infolge des digitalen Wandels durchläuft die Unternehmenskommunikation seit einigen Jahren einen tiefgreifenden Veränderungsprozess, der im Wesentlichen ein Anpassungsprozess an die veränderten Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppen im Social Web ist. Folge: Es wimmelt nur so vor neuen Spezialdisziplinen und neuen Begriffen – kleine Unternehmen ohne eigene Marketing- oder Kommunikationsabteilung blicken da oft überhaupt nicht mehr durch und winken schnell genervt ab. Verständlich.

Doch irgendetwas tun müssen sie schließlich, wollen sie weiterhin von ihren Zielgruppen wahrgenommen werden. Zumal es beispielsweise mit klassischer Pressearbeit und/oder Werbung (alleine) längst nicht mehr getan ist.
Klar ist: Der "Weg in die Köpfe" führt heute zunehmend über die Bereitstellung hochwertiger zielgruppenrelevanter Inhalte und die Interaktion mit der Zielgruppe. Nur wer Kunden, Fans und Followern auf ihrer Suche nach seriösen Informationen einen echten Mehrwert (und somit eben auch gute Gründe) bietet, kann diese dauerhaft an sein Unternehmen binden und für seine Produkte und Leistungen begeistern. So informieren heute etwa Automobilhersteller via Corporate Blog o. ä. über Themen wie Fahrkomfort, Energieeffizienz und innovative Sicherheitstechnologien und suchen z. B: via Social Media den Dialog mit ihren Zielgruppen, um auf diese Weise Vertrauen aufzubauen und subtil auf die eigene Expertise hinzuweisen.


Zielgruppen-Mehrwert mit Rückwirkung


Ich gehe also davon aus, dass Content Marketing heutzutage grundsätzlich der richtige Weg ist. Zugegebenermaßen etwas abstrakt ausgedrückt, verstehe ich darunter den Prozess der strategisch gesteuerten crossmedialen Vermarktung professionell aufbereiteter nicht-werblicher Unternehmensinhalte (redaktionelle Artikel, Videos, Infografiken, Fotos etc.), die sowohl Zielgruppen den oben angesprochenen Mehrwert bieten als auch rückwirkend einen positiven Effekt auf die Reputation und Reichweite sowie auf das Image des Inhaltsanbieters haben. Ziel ist die Generierung von Leads und darüber vermittelt die Gewinnung neuer Kunden.

Wer sich hierzu weiter einlesen möchte, dem seien insbesondere die Beiträge von Klaus Eck auf PR-Blogger und Mirko Lange im talkabout blog empfohlen. Einen guten (und sehr umfabgreichen) Überblick bietet zudem die Blogparade "Was ist Content Marketing" von Robert Weller und mir aus dem Frühjahr 2015.
Wichtig aus meiner Sicht ist, dass die beteiligten Disziplinen PR und Marketing beim Content Marketing stets Hand in Hand arbeiten. Denn PR "kann" Kommunikationskonzepte und zielgruppenrelevanten Content, und Marketing "kann" strategische Vermarktung unter Berücksichtigung zentraler Parameter wie Evaluation und Controlling. All dies (und noch einiges mehr) wird hier benötigt, und kommen diese Kernkompetenzen bei klarer Rollenverteilung zusammen, so sind die Weichen für eine effiziente zeitgemäße Zielgruppenkommunikation gestellt. Inklusive Synergieeffekten, wenn es um Fragen der Konzeption und Strategie geht.

Das klingt nach allerhand fachlicher Arbeit und Interdisziplinarität, und das ist es auch. Doch welche Dienstleister kommen hierfür in Betracht? Vor allem wenn das Budget begrenzt ist.


Mitarbeiter, Agentur oder Freelancer?


Die Wahrheit ist: Wer die gesamte Klaviatur des Content Marketings inklusive Corporate Blog, News, Native Advertising, Pressearbeit/Online-PR, Whitepaper, Infografiken, Social Media etc. pp. hochfrequent bespielen möchte, der muss entweder ein paar neue Mitarbeiter einstellen (darunter Marketer, PRler/Redakteure, Community Manager und Designer) oder sich eine Agentur suchen, deren Leistungsspektrum all dies abdeckt. Bei deren Wahl sollte dann jedoch peinlichst genau darauf geachtet werden, ob diese selbst erfolgreich im sozialen Netz unterwegs ist, einen Blog pflegt und wie es um die Qualität ihrer eigenen Inhalte bestellt ist. Sprich: ob sie überhaupt selbst Content Marketing "lebt" und dabei die für eine seriöse Zielgruppenansprache zentralen ethischen Werte befolgt.

Für Laien ist das nicht leicht zu entscheiden. Außerdem geht eine solche Beauftragung naturgemäß ins Geld und erfordert meist eine größere Umverteilung der innerbetrieblichen Budgets. Für viele KMU kommt das zunächst einmal nicht in Frage.
Nichts zu tun, wäre aber nur dann eine Option, wenn auch alle anderen Wettbewerber nichts tun. Das ist nicht der Fall. Insofern ist es ratsam, dass Unternehmen mit limitierten finanziellen Mitteln in ihrem eigenen Interesse dann wenigstens über eine kleine Kommunikationslösung nachdenken und die Fühler nach einem geeigneten Freelancer ausstrecken. Der kostet natürlich ebenfalls was – aber richtig gemacht, können auch schon 20 Stunden Content Marketing pro Monat etwas bringen. Kontinuierlich und nicht nur einmalig, wohlgemerkt! Denn Content Marketing ist ein dauerhafter Prozess, der strategisch gestützt werden muss.

Um es also ganz deutlich zu sagen: Eine Landingpage mit Billigtexten von der Stange und eine Facebookseite, auf der einmal pro Monat Katzenbilder gepostet werden, ist kein Content Marketing. Und ein Corporate Blog mit durchweg werblichen Inhalten schon mal gar nicht.


Textqualität als Mindestanforderung


Und damit bin ich abschließend an jenem Punkt angelangt, der vielen Marketern nicht unbedingt gefallen wird: Da beim Content Marketing hochwertige redaktionelle Texte sozusagen die Mindestanforderung an zielgruppengerechten Content darstellen, sollte bei der Suche nach einem geeigneten Freelancer die Wahl meines Erachtens nicht auf einen reinen Marketing-Mann fallen, sondern auf einen PR-Mann mit Texter-Qualitäten, Marketing-Grundwissen und Social-Media-Kompetenz.

Damit wäre dann schon viel gewonnen.

Jenseits der klassischen PR gibt es heute schließlich mehr und mehr Allrounder, die ihr Spektrum entsprechend erweitert haben. Und wenn das Budget nun einmal nur für einen externen Fachmann reicht und ein kleineres Unternehmen bis auf Weiteres auf niedrigem quantitativen Niveau mit Content Marketing starten möchte (oder muss), so ist man hiermit schon mal auf der sicheren Seite, denke ich. Ausbauen kann man das Ganze später ja immer noch.
Der Grund für eine solche Wahl ist übrigens vergleichsweise trivial: Da es seit jeher zu ihrem Tagesgeschäft gehört, schreiben PRler in aller Regel bessere Texte als Marketer, für die Text oft nur ein Mittel zum Zweck ist. Klingt hart, deckt sich aber mit meiner nunmehr zehnjährigen Berufserfahrung. Okay, freie Journalisten haben das natürlich auch drauf und sind bisweilen sogar die besseren Autoren – aber nur selten verfügen sie dazu noch über solide Marketing- und PR-Kenntnisse. Berufsbedingt ist ihr Fokus ein anderer und nicht so stark auf die Bedürfnisse von Unternehmen und ihrer Stakeholder ausgerichtet. Gerade dies ist beim Content Marketing jedoch die conditio sine qua non.

Update, 21. Juni 2015: Einen etwas weiterführenden Beitrag zum Thema gibt es von mir jetzt im Blog unseres  Gemeinschaftsprojekts ZIELBAR: Public Relations in Zeiten von Content Marketing

Der Autor: Andreas Quinkert ist PR-Freelancer mit den Schwerpunkten Public Relations, Content Marketing, Corporate Blog und Redaktion. Seit 2004 berät und unterstützt er kleine und mittelständische Unternehmen sowie Agenturen in NRW. Sein PR-Blog wurde Ende 2013 ins Leben gerufen und hat sich seither zu einem wichtigen Seitenprojekt entwickelt.

Erfahren Sie mehr über Quinkert PR & Redaktion >>

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Dienstag, 25. März 2014

Blogging-Tipps für Unternehmen

Corporate Blogs sind eine Chance für Unternehmen, die Reichweite zu erhöhen und Zielgruppen an sich zu binden. Dafür müssen aber ein paar Regeln beachtet werden.


Blogging ist die Freestyle-Disziplin im modernen Content Marketing - hier ist fast alles erlaubt. Stilistisch, versteht sich. Genau dies macht interessante und (scheinbar) mit leichter Hand geschriebene Blogs ja auch so erfolgreich und reichweitestark. Allerdings nur, wenn die Themen und Inhalte die Erwartungen der Zielgruppe erfüllen, einen echten Mehrwert bieten und positiv überraschen!

Nutzen Unternehmen ihren Corporate Blog hingegen nur als zusätzliches Medium für Pressemitteilungen und Werbung, so verschenken sie nicht nur jede Menge Potential, sondern fahren diesen schlimmstenfalls sogar komplett vor die Wand. Zielgruppen entlarven dergleichen nämlich schnell als Etikettenschwindel und machen in Zukunft einen großen Bogen um den betreffenden "Blog". Besser also, man versucht es von vornherein mit Infotainment 
 natürlich nicht ohne den Unternehmensblog zuvor auf die Kommunikationsziele des Unternehmens abzupassen bzw. in die übergeordnete Content Strategy einzupassen. So (und nur so) haben am Ende beide Seiten etwas davon.


Finger weg von werblichen Inhalten!


Ein Inhaltsanbieter sollte sich daher zunächst einmal folgende Frage stellen: Wie können wir durch einen größtmöglichen Zielgruppennutzen (seriöse Information und Entertainment) einen größtmöglichen Unternehmensnutzen (größere Reichweite und Mehrumsatz) generieren? Die Antwort dürfte klar sein: Indem der Blog der anvisierten Zielgruppe genau jene Informationen auf einem goldenen Teller präsentiert, nach denen diese im Web sucht. Das mit dem Teller ist dabei von zentraler Bedeutung, wie man sich denken kann.
Sind diese Fragen geklärt und die richtigen Entscheidungen getroffen, dürfte es einem Unternehmen nicht allzu schwer fallen, via Corporate Blog als Experte rund um alle Themen aus dem Dunstkreis seiner Produktwelt wahrgenommen zu werden, nach und nach eine entsprechende Reputation aufzubauen und damit seine Zielgruppe dauerhaft an sich zu binden. Dazu muss der Unternehmensblog inhaltlich jedoch über die eigentlichen Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens hinausgehen, einen etwas größeren Fokus aufziehen und Spaß machen. Sonst ist es letztlich doch wieder nur schnöde Werbung.


Aus dem Leben eines Aquariums


Spielen wir das mal beispielhaft durch: Ein Versandhändler für Aquaristik möchte seine Reichweite erhöhen und hat dazu die Implementierung eines Blogs auf seiner Webseite ins Auge gefasst. Sicherlich keine schlechte Entscheidung. Er trommelt also ein paar kreative Geister zusammen, brieft diese und wartet gespannt auf das Ergebnis. Und dieses könnte wie folgt aussehen: Der Aquaristik-Blog wird aus der Perspektive eines Aquariums (!) erzählt. Klingt zwar ein wenig spacig, dürfte aber recht gut funktionieren, da der erzählerische Kniff des Perspektivwechsels in der Literatur und im Journalismus ein altbewährtes Mittel ist. Überraschung geht immer. Wobei hier der Leser (sofern er ein Aquarium-Freak ist) obendrein selbst zum Gegenstand des Storytellings wird. Es betrifft ihn also direkt, und das ist natürlich immer ziemlich prima für einen Blog.
Nun, jedenfalls ergibt sich in unserem Beispiel daraus einerseits eine schier unerschöpfliche Quelle potentiell unterhaltsamer Storys über die Schrullen des Aquariumsbesitzers, die teils sehr bizarren Unter(wasserwelt)mieter des Aquariums sowie über die alltäglichen kleinen Pannen und großen Katastrophen im Leben eines Aquariums – und anderseits kann man die Leser der einzelnen Blogposts so jeweils mit der richtigen Dosis Fachwissen anfixen anfüttern. Volle Blog-Punktzahl also.


Boden für bessere Geschäfte erbloggen


Kurzum, eben solche Unternehmensblogs werden auch tatsächlich gelesen und weiterempfohlen, weil sie der Zielgruppe sowohl in unterhaltender als auch in informativer Hinsicht einen echten Mehrwert bieten. Davon profitiert der Inhaltsanbieter dann durch eine stetig wachsende öffentliche Wahrnehmung seiner Expertise, baut Vertrauen in seine Leistungen auf und erbloggt sich so den Boden für bessere Geschäfte. Das ist das Ziel eines Corporate Blogs.

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass ein Unternehmensblog heutzutage natürlich nur ein Mittel der Zielgruppenbindung per Content Marketing ist. Je nach Unternehmensgröße, Zielsetzung und Ressourcen können (und sollten) selbstverständlich noch andere Maßnahmen hinzugeschaltet werden. Plus: Ein Blog muss gerade in der Anfangszeit erst einmal kräftig beworben bzw. bekannt gemacht werden und Multiplikatoren erreichen. Etwa per Social Media, Newsletter oder Vernetzung mit anderen Bloggern. Denn auch beim Blogging gilt: Egal, wie gut die Inhalte sind - von nichts kommt nichts.



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Der Autor: Andreas Quinkert ist PR-Freelancer mit den Schwerpunkten Public Relations, Content Marketing, Corporate Blog und Redaktion. Seit 2004 berät und unterstützt er kleine und mittelständische Unternehmen sowie Agenturen in NRW. Sein PR-Blog wurde Ende 2013 ins Leben gerufen und hat sich seither zu einem wichtigen Seitenprojekt entwickelt.


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Mittwoch, 19. März 2014

"Können" KMU Content Marketing ...?

An Content Marketing kommen Unternehmen heute wohl nicht nicht mehr vorbei – nur so werden sie auch weiterhin ihre Zielgruppen erreichen. Gerade KMU tun sich damit aber noch etwas schwer. Aus nachvollziehbaren Gründen.

Die Entscheider in kleinen und mittelständischen Unternehmen raufen sich vermutlich erst mal die Haare, wenn sie bei Meinungsführern wie PR-Blogger lesen, welche Tasks beim Content Marketing auf sie zukommen könnten: News, Corporate Blogs, Webinars, Podcasts, Videos, Fotostrecken, Infografiken, Preisausschreiben, Pressearbeit, Events etc. – und das Ganze dann auch noch unter strategischen Gesichtspunkten von einer ganzen Schar eigens hierfür einzustellender Experten mit kryptischen Berufsbezeichnungen crossmedial kommuniziert ...

Schnell entsteht da der Eindruck, dass eine auf den ersten Blick sehr aufwändige Marketing-Technik wie diese für KMU nicht zu stemmen ist, weil dafür schlichtweg keine ausreichenden personellen und finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Oder das nötige Know-how fehlt. Dieser Eindruck ist nachvollziehbar. Aber er trügt.



Mit einer kleinen Melodie anfangen


Das leuchtet dann ein, wenn man sich Content Marketing (also die informative und/oder unterhaltsame Zielgruppenansprache mittels hoch- und mehrwertiger redaktioneller Inhalte) einfach mal als eine Art Klaviatur vorstellt: Um seine eigene unverwechselbare Melodie darauf zu spielen, muss man nicht alle Tasten anschlagen. Dass große Player wie Coca Cola, Opel oder Edeka hingegen eine ganze Reihe Zwischentöne mit einbauen oder gleich ein ganzes Orchester auffahren, darf einen dabei nicht weiter irritieren. Oder gar abschrecken. Anders ausgedrückt: Alles kann – fast nichts muss.



Zwei Dinge dürften ohnehin längst unstrittig sein: Erstens führt angesichts der veränderten Zielgruppenerwartungen (insbesondere im Web) heute kein Weg mehr an Content Marketing vorbei, da man mit reiner Werbung immer weniger Menschen erreicht. Und zweitens geht es im Marketing seit jeher um eine angemessene Personalplanung und Budgetierung – wozu also gerade beim Content Marketing fremdeln? Beides gilt für Unternehmen jeder Größenordnung. Also für den weltweit führenden Hersteller hochwertiger Medizinprodukte ebenso wie für den regionalen Kunststoff-Verarbeiter.


Fehlendes Wissen ist kein Showstopper


Und was die Bedenken bezüglich des fehlenden eigenen Know-hows anbelangt: Wozu gibt es schließlich professionelle externe Kommunikations-Dienstleister, die sich auf all diese Themen spezialisiert haben und persönliche Beratung im Vorfeld etc. anbieten? Aber Vorsicht: Einschlägige Billig-Anbieter im Web zählen erfahrungsgemäß nicht dazu, denn diese liefern bestenfalls Stangenware. Wirklich einzigartigen, fehlerfreien und maßgeschneiderten Content, der die Basis für ein gutes Google-Ranking und eine optimale Marktpositionierung bildet, bekommt man dort in aller Regel nicht. Wie auch bei solchen Preisen …? Kik ist ja auch nicht Haute Couture.

Womit also starten? Mit der eigenen Webseite. Diese sollte auf dem aktuellen Stand der Technik und responsiv designt sein, damit sie auch auf Mobilgeräten optimal dargestellt wird. Außerdem müssen die Inhalte stimmen und aus der Corporate Identity des Unternehmens abgeleitet sein: Wer sind wir? Wofür stehen wir? Was wollen wir erreichen? Welchen Nutzen haben unsere Kunden von unseren Produkten und Leistungen? Was hebt uns positiv von anderen Wettbewerbern ab? Usw. usf. Die Hausaufgaben halt.

Gerade bei kleinen Unternehmen ist das Unternehmensleitbild aber oft noch, nun ja, etwas unterentwickelt. Ein Grund mehr, sich einen Profi ins Haus zu holen, der mithilft, wenigstens die Grundzüge eines in sich stimmigen Leitbildes zu entwickeln. Denn darauf beruht letztlich das gesamte Marketing – und damit ein nicht unwesentlicher Teil des Unternehmenserfolgs.


Nur zielgruppenrelevante Inhalte zählen


Erst dann können die Themen für das eigentliche Content Marketing identifiziert werden, um daraus im nächsten Schritt relevante Inhalte zu entwickeln. Und zwar Inhalte, die Zielgruppen tatsächlich interessieren und nach denen diese gezielt im Internet suchen. Bei knappem Budget kann der Content ja zunächst einmal über einen Unternehmensblog kommuniziert werden, in dem der Inhaltsanbieter als Experte für alle Themen aus dem Dunstkreis seines Portfolios auftritt. Wobei mit "Dunstkreis" gemeint ist, dass – um es beispielhaft zu machen – ein Autohaus nicht etwa über sich selbst informiert, sondern beispielsweise auf möglichst spannende Weise über neue Entwicklungen beim Fahrkomfort. Sonst wird es als Werbung wahrgenommen.

Wichtig ist jedenfalls, dass man die einmal generierten Inhalte dann nicht einfach so vor sich hinschlummern lässt und auf ein Wunder hofft. Vielmehr gilt es nun, diese etwa via Social Media eigenhändig zu pushen, um immer mehr Multiplikatoren zu erreichen und so nach und nach die Reichweite zu erhöhen. Und da Content Marketing eine Vielzahl an Kommunikationskanälen vorhält, lassen sich bedarfsgerecht immer neue Module hinzuschalten: Pressearbeit, Newsletter, Events …

Nur sollte man eben mit Sinn und Verstand damit starten und selbst dann, wenn es das Budget zulässt, nicht in kopflosen Aktionismus verfallen. Hier ist Strategie gefragt! Auf diese Weise ist Content Marketing dann auch für KMU machbar und zielführend. Wer hier zu sehr fremdelt, den bestraft womöglich schon bald der Markt.



Der Autor: Andreas Quinkert ist PR-Freelancer mit den Schwerpunkten Public Relations, Content Marketing, Corporate Blog und Redaktion. Seit 2004 berät und unterstützt er kleine und mittelständische Unternehmen sowie Agenturen in NRW. Sein PR-Blog wurde Ende 2013 ins Leben gerufen und hat sich seither zu einem wichtigen Seitenprojekt entwickelt.

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Mittwoch, 12. März 2014

Tipps für ein besseres Google-Ranking

Alle wollen bei Google oben stehen, klar. Allerdings muss (und kann) man dafür auch einiges tun. Ein paar einfache Tricks werden in diesem Blogbeitrag verraten. 


Eine dauerhaft gute Google-Platzierung ist vergleichbar mit Kopfball-Jonglieren: Man muss ständig etwas tun, um den Ball bzw. die Webseite oben zu halten – und zwar in beiden Fällen mit Ausdauer und Köpfchen. Andernfalls geht es nur noch nach unten. Sofern man nicht Amazon, Spiegel, eBay oder eine Pornoseite mit ohnehin mordsmäßigen Besucherzahlen ist.

Okay. Ich spare mir der Einfachheit halber mal alle weiteren Ausführungen zu Mindestanforderungen wie userfreundliche Seitennavigation, professionelle Programmierung, hochwertige SEO-Texte, einwandfreie Metadaten und seriöse Backlinks. Darüber ist bereits zur Genüge gebloggt worden. Statt also auf technische Details einzugehen, will ich an dieser Stelle vielmehr das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass sich Webseiten nur dann in der Beletage der Google-Suchergebnisse etablieren, wenn Seitenbetreiber ihre Hausaufgaben machen. Und dies, Sie ahnen es schon, vorzugsweise in schöner Regelmäßigkeit.



Social-Media-Kanäle sinnvoll nutzen


Ein vor allem von kleineren und mittelständischen Unternehmen oft noch unterschätzter Rankingfaktor ist Social Media. So zahlt sich die (sinnvolle und für Unternehmen unverzichtbare) Nutzung sozialer Medien unter anderem dadurch aus, dass der Traffic auf der eigentlichen Unternehmenswebseite durch entsprechend verlinkte Beiträge spürbar gepusht wird – und das ist nun einmal ein wichtiges Kriterium für Google. Außerdem honoriert Google ganz offentlich Eigeninitiative und Aktivität. Also Fleiß, wenn man so will.
Das heißt allerdings nicht, dass bei Facebook, Twitter, Flickr etc. planlos irgendein Zeugs gepostet werden sollte. Die Zielgruppen müssen schon etwas damit anfangen können. Insofern sollte also auch die Zielgruppenansprache via Social Media in eine übergeordnete Kommunikationsstrategie eingebunden sein. Content Strategy und Content Marketing sind in diesem Zusammenhang die Buzzwords der Stunde.


Google+ ist in erster Linie Google


Ebenfalls wichtig ist nach Ansicht nicht weniger Social-Media-Experten das leichthin als "Geisterstadt" abgetane soziale Netzwerk Google+. Zugegebenermaßen tobt dort zwar tatsächlich nicht gerade der Bär – aber es liegt ja eigentlich auf der Hand, dass die Google Inc. durch dort gepflegte Profile und Unternehmensseiten auch die Webseiten der Betreiber "belohnt". Sprich: diese bevorzugt behandelt und hoch hält, um den Vergleich mit dem Kopfball-Jonglieren noch einmal aufzunehmen. Alles andere würde bedeuten, Google auf ganzer Linie zu unterschätzen.

Allerdings reicht es nicht aus, sich einfach nur bei Google+ anzumelden und die Seiten dann nach und nach verwaisen zu lassen. Etwas Output muss schon sein. Und hinzu kommt: Wer sich als Google-Autor registriert, dessen Profilfoto wird schon kurze Zeit später in den Suchergebnissen angezeigt. Das hebt nicht nur die aktuellen Posts bei Google+ ziemlich publikumswirksam hervor, sondern auch die eigene Webseite oder den eigenen Blog. (Hier ein sehr umfang- und aufschlussreicher Beitrag zur immer größeren Bedeutung des Google-Frameworks.)


Unternehmensblogs und Newsbereiche


Ein Unternehmensblog ist heute sowieso ein Muss. Entweder schaltet man diesen über den Blog-Hostingdienst blogger.com, der ebenfalls zu Google gehört (hallo?), oder integriert diesen direkt auf der eigenen Internetpräsenz. Neben einem Newsbereich, versteht sich. Denn ständig frischen Content anzuliefern, holt sowohl die User als auch die Googlebots öfter auf die Webseite. Schaden tut dies alles nicht. Im Gegenteil.



Als PR-Journalist kann ich aber nicht oft genug betonen, dass sich jeglicher Content zuvorderst an die Zielgruppen selbst richten und gleichzeitig leichtverdauliches Futter für Google sein muss! Mit lieb- und leblosen "Billig-Texten von der Stange" lassen sich allenfalls die richtigen Keywords in Stellung bringen – im Wettbewerb hingegen gilt es jedoch, die Herzen (und Köpfe) der Kunden und Partner zu gewinnen. Und das erreicht man nur mit individuellen Qualitätsinhalten, die die unverwechselbare Persönlichkeit eines Unternehmens auf den Punkt bringen und Zielgruppen darüber hinaus einen echten Mehrwert bieten. Denn weniger ist gerade hierbei alles andere als mehr.


P. S. Übrigens gibt es auch so etwas wie "negative SEO"  einen sehr aufschlussreichen Beitrag darüber findet man zum Beispiel hier.



Der Autor: Andreas Quinkert ist PR-Freelancer mit den Schwerpunkten Public Relations, Content Marketing, Corporate Blog und Redaktion. Seit 2004 berät und unterstützt er kleine und mittelständische Unternehmen sowie Agenturen in NRW. Sein PR-Blog wurde Ende 2013 ins Leben gerufen und hat sich seither zu einem wichtigen Seitenprojekt entwickelt.

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